Jedes Modul in jedem Paket, mit zwei Ausnahmen

8. September 2026

Bis September lag gut die Hälfte der Module hinter der Bezahlschranke: ein paar Grundfunktionen kostenlos, der Rest ab dem ersten bezahlten Paket. Das gibt es nicht mehr. Heute laufen die Module in jedem Paket, bis auf zwei, die weiter unten stehen. Bezahlt werden Menge, Gedächtnis, Team und Identität.

Warum die alte Schranke nicht passte

Sie trennte nicht viel Nutzung von wenig, sondern kleine Server von großen. Mit vierzig Mitgliedern sahst du elf graue Kacheln, hast den Kern des Produkts nie benutzt und deshalb auch niemandem davon erzählt. Mit vierhundert hast du bezahlt. Die Kleinen fielen komplett heraus.

Auf Discord ist das teuer. Serverbetreiber probieren einen Bot aus, weil ein anderer ihn empfohlen hat. Die Empfehlung durch kleine Server ist praktisch der gesamte Vertriebskanal. Wer den Bot nie richtig benutzt hat, empfiehlt ihn nicht.

Die Bezahlschranke verläuft jetzt durch die Tiefe, nicht durch die Modulliste.

Was das konkret heißt

Die Grenzen müssen auch wirken

Fünf der zehn Tarifgrenzen standen in der Tabelle, wurden aber nirgends geprüft. Die Preisliste nannte für zwei Pakete verschiedene Zahlen für eigene Befehle, Statistik-Kanäle, Erinnerungen, Wortfilter-Einträge und XP-Booster-Rollen, und keine davon wirkte. Solange nichts kostete, blieb das folgenlos. Ab der ersten Rechnung wäre es eine unwahre Zusage in einem Vertrag gewesen.

Dazu kam ein Umweg: Man kam an der Dashboard-Grenze vorbei, indem man den Befehl stattdessen in Discord tippte. Eine Grenze, die man so umgehen kann, ist keine. Der Bot prüft heute dieselben Grenzen wie das Dashboard.

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