Auto-Moderation: was niemand melden muss
Spam, Einladungslinks und Wortlisten fängt der Bot ab. Was ein Urteil braucht, bleibt bei deinem Team.
Die meiste Arbeit im Team ist immer dieselbe: derselbe Spam, dieselben Einladungslinks, dieselben fünf Wörter. Auto-Moderation nimmt dir genau das ab. Was ein Urteil braucht, bleibt bei Menschen.
Was der Bot abfängt
- Spam: zu viele Nachrichten in kurzer Zeit und immer wieder dieselbe Nachricht.
- Massenerwähnungen, der klassische Weg, einen ganzen Server auf einmal zu stören.
- Einladungslinks zu fremden Servern, auf Wunsch mit Ausnahmen.
- Wortlisten mit Vorlagen zum Übernehmen, denn eine leere Liste füllt niemand.
- Was dann passiert, legst du je Regel fest: löschen, verwarnen oder Timeout.
Ausnahmen
- Rollen und Kanäle lassen sich ausnehmen. Ohne Ausnahmen trifft die Regel irgendwann das Team, und dann schaltet jemand sie ganz ab. Eine Regel ohne Ausnahmen hält keine drei Wochen.
- Was der Bot selbst löscht, steht im Protokoll. Sonst sieht ein Mitglied seine Nachricht verschwinden und weiß nicht, warum. Die nächste Nachricht ist dann eine Beschwerde im allgemeinen Chat.
- Jede Regel lässt sich einzeln abschalten, ohne das Modul zu beenden. Wer eine Wortliste überarbeitet, soll dabei nicht den Spam-Schutz verlieren.
Was daneben läuft: Serverschutz
- Auto-Moderation sieht einzelne Nachrichten. Der Serverschutz sieht Muster, etwa eine Beitrittswelle von hundert frischen Konten oder ein Team-Konto, das plötzlich zwanzig Kanäle löscht.
- Beides ist in jedem Paket enthalten, auch im kostenlosen. Hinter einer Bezahlschranke ließe der Serverschutz genau die kleinen Server ungeschützt.
- Der Serverschutz greift auch nach oben und bremst Mitglieder mit Rechten. Genau dann richtet ein übernommenes Konto den größten Schaden an.
Was Discord dabei begrenzt
- Der Bot liest Nachrichten, um sie zu prüfen, speichert sie dabei aber nicht.
- Discord bringt eine eigene AutoMod mit. Beide lassen sich nebeneinander nutzen. Dann greift, was zuerst zutrifft.
Häufige Fragen
Werden Nachrichten gespeichert?
Nein. Die Prüfung findet im Moment des Eintreffens statt. Was gespeichert wird, ist der Befund, also dass etwas gelöscht wurde, von wem und warum.
Kostet Auto-Moderation etwas?
Nein. Sie arbeitet im kostenlosen Paket. Schutz gegen eine Katastrophe verkaufen wir nicht, und auch der Serverschutz gegen Beitrittswellen und Massenaktionen ist in jedem Paket enthalten. Bezahlt wird die Menge, etwa wie viele Einträge eine Wortliste haben darf.
Was, wenn eine Regel zu oft danebengreift?
Dann ist sie falsch eingestellt, und das soll auffallen. Jede automatische Löschung steht mit Regel und Grund im Protokoll. Findest du dort dreimal dieselbe harmlose Nachricht, ändere die Regel oder nimm den Kanal aus. Eine Auto-Moderation, die man nicht nachvollziehen kann, wird irgendwann ganz abgeschaltet.
Ersetzt das ein Moderationsteam?
Nein, und das soll es nicht. Sie nimmt dir den wiederkehrenden Teil ab: denselben Spam, dieselben Links, dieselben fünf Wörter. Alles, was ein Urteil braucht, bleibt bei Menschen. Dafür gibt es die Moderation mit Fallakte.